Medizinstudierende
Medizin-studierende
Dein Weg in die ambulante ärztliche Versorgung – von Anfang an gut informiert

Du befindest dich im Medizinstudium und fragst dich, wie es danach weitergeht? Hier beginnt dein Weg in die ambulante Versorgung – ein spannender und vielseitiger Karrierepfad, der dir viele Möglichkeiten eröffnet.
Beratungsangebot
Ob Famulatur, Praktisches Jahr oder der Übergang in die Facharztweiterbildung – wir unterstützen dich in jedem Abschnitt. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Schlagwörter für dich zusammengestellt. In alphabetischer Reihenfolge findest du hier alles, was du für die nächsten Schritte wissen musst: über Förderprogramme, Weiterbildungsoptionen und wie du langfristig in der ambulanten Versorgung Fuß fassen kannst.

Wir haben für alle Fragen ein offenes Ohr!
Das A-Z für Medizinstudierende
Approbation
Approbation: Jetzt wird’s offiziell
Dein Medizinstudium ist klar geregelt: Die Approbationsordnung für Ärzte und die Studienordnung deiner Universität legen fest, wie deine Ausbildung aufgebaut ist.
Nach dem dritten Staatsexamen beantragst du deine Approbation – sie ist Voraussetzung, um als Ärztin oder Arzt tätig zu werden und deine Facharztweiterbildung zu beginnen.
Zuständig ist das Landesverwaltungsamt Thüringen:
Landesverwaltungsamt Thüringen
Jorge-Semprún-Platz 4, 99423 Weimar
Telefon: 0361 57-100
E-Mail: poststelle@tlvwa.thueringen.de
Ärztlich tätig – auch ohne deutsche Approbation?
Hast du deine ärztliche Ausbildung in der EU, im EWR oder in der Schweiz abgeschlossen? Dann kannst du in Deutschland die Approbation in einem vereinfachten Verfahren anerkennen lassen. Dafür musst du einen Antrag beim Thüringer Landesverwaltungsamt stellen.
Hast du dein Studium außerhalb dieser Länder absolviert, lebst in Thüringen und möchtest in der ambulanten Versorgung tätig werden? Auch das ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich:
Wenn dir vom Thüringer Landesverwaltungsamt eine vorübergehende Berufserlaubnis nach § 10 Absatz 1 der Bundesärzteordnung erteilt wurde und du perspektivisch die Approbation anstrebst, kannst du vor Beginn der Facharztweiterbildung als Ausbildungsassistenz in einer ambulanten Praxis tätig werden – mit Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT).
Ziel ist es, dich beim Einstieg in die vertragsärztliche Versorgung zu unterstützen und deinen Weg in die ambulante Tätigkeit zu erleichtern.
Wichtig: Der Antrag für die Ausbildungsassistenz wird von der Praxis bzw. dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) gestellt, bei dem du beschäftigt werden möchtest.
Beratung
Du interessierst dich für die ambulante Medizin, weißt aber noch nicht genau, welche Möglichkeiten es gibt? Kein Problem – dafür gibt es den Ärztescout.
Als zentraler Ansprechpartner begleitet er dich schon im Studium und gibt dir Orientierung: von ersten Einblicken in die ambulante Versorgung über passende Fördermöglichkeiten bis hin zu Fragen rund um Weiterbildung und berufliche Perspektiven.
Egal, wo du gerade stehst – wir unterstützen dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.
Dein Ansprechpartnerin beim Ärztescout:
Julia Mayer
Telefon: 0160 7817212
E-Mail: kontakt@plan-ambulant.de
Blockpraktikum
Das Blockpraktikum ist ein fester Bestandteil deines Medizinstudiums und gibt dir die Möglichkeit, dein theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. Je nach Studienordnung absolvierst du es in verschiedenen Fachbereichen – häufig in der Allgemeinmedizin. Es wird in der Regel zwischen dem 5. und 10. Semester absolviert und bietet dir die Möglichkeit, gezielt praktische Erfahrungen zu sammeln.
Während des Praktikums bist du direkt in den Praxis- oder Klinikalltag eingebunden: Du begleitest Untersuchungen, lernst Abläufe kennen und kannst unter Anleitung ärztliche Tätigkeiten übernehmen. Im Gegensatz zur Famulatur ist das Blockpraktikum stärker strukturiert und mit konkreten Lernzielen verbunden.
Blockpraktikum an der HMU Erfurt
An der HMU Erfurt absolvierst du dein Blockpraktikum in folgenden Fachbereichen:
- Innere Medizin
- Chirurgie
- Kinderheilkunde
- Frauenheilkunde
- Allgemeinmedizin
Weitere Informationen zu den Blockpraktika an der HMU findest du in der HMU-Informationsbroschüre.
Blockpraktikum am UKJ Jena
Am UKJ Jena wird das Blockpraktikum mit ambulanten Anteilen im Fach Allgemeinmedizin angeboten:
- Durchführung im 8. Semester
- 8 Tage Mitarbeit in einer von 250 Lehrarztpraxen in Thüringen
- Wahl zwischen Hausarztpraxen in Stadt oder Land, Einzel- oder Gemeinschaftspraxis, MVZ
- Kombination aus Praxisalltag und flankierenden Seminaren/Webinaren
Förderung durch die Stiftung ambulante Versorgung Thüringen (savth)
Blockpraktikum in einer allgemeinmedizinischen Lehrpraxis im ländlichen Raum
Förderung zwischen 150 € und 250 €, abhängig von der Entfernung zur Lehrpraxis
Zusätzlich 50 € für Übernachtungskosten, in bestimmten Orten werden diese komplett übernommen
Facharztweiterbildung
Facharztweiterbildung: Spezialisieren mit Plan
Approbation geschafft – wie geht’s jetzt weiter?
Mit der Facharztweiterbildung startest du in die nächste Phase deiner Ausbildung: Du entscheidest dich für ein Fachgebiet und vertiefst deine praktischen und theoretischen Kenntnisse. Ziel ist die Anerkennung als Fachärztin oder Facharzt – Voraussetzung für eine spätere Zulassung oder Anstellung in der ambulanten Versorgung.
Die Weiterbildung dauert – je nach Fachgebiet – in Vollzeit zwischen vier und sechs Jahren. Sie wird von einer weiterbildungsbefugten Ärztin oder einem Arzt in einer zugelassenen Weiterbildungsstätte begleitet. Zuständig für die Organisation ist die Landesärztekammer Thüringen (LÄKT).
Landesärztekammer Thüringen (LÄKT)
Kristina Köber-Kalusa
Telefon: 03641 614-117
E-Mail: weiterbildung@laek-thueringen.de
Weiterbildung auch in der Praxis
Nicht nur Krankenhäuser bilden weiter – auch Haus- und Facharztpraxen können dich während deiner Facharztweiterbildung beschäftigen. Wichtig ist: Die Praxis muss eine anerkannte Weiterbildungsstätte sein und die weiterbildende Ärztin oder der Arzt eine gültige Befugnis besitzen.
In der Allgemeinmedizin ist eine Praxisweiterbildung sogar verpflichtend: Mindestens zwei Jahre deiner Weiterbildung müssen im ambulanten Bereich stattfinden.
→ Weiterbildungsbefugnisse in Thüringen
Antrag auf Beschäftigung und Förderung
Als Ärztin oder Arzt in Weiterbildung kannst du mit Genehmigung der KVT in einer Praxis oder einem MVZ arbeiten. Diese Genehmigung ist Voraussetzung für die Förderung deiner Stelle.
Voraussetzungen für die Genehmigung
- Approbation (keine Berufserlaubnis)
- Weiterbildungsbefugnis des betreuenden Arztes
- Anerkennung der Weiterbildungsstätte durch die LÄKT
Durch dich und deinen Weiterbildenden einzureichen
- Antrag auf Beschäftigung (gebührenfrei)
- Bescheid über die Weiterbildungsermächtigung (LÄKT)
- Bescheid über die Zulassung der Weiterbildungsstätte (LÄKT)
- Beglaubigte Kopie deiner Approbation
Allgemeinmedizin: Blockweiterbildung mit Plan
Für alle, die sich für Allgemeinmedizin entscheiden, gibt es ein besonderes Modell: die Blockweiterbildung Allgemeinmedizin. Du bleibst während der gesamten Zeit an einem Ort und durchläufst dort alle Weiterbildungsstationen – anhand eines festgelegten Rotationsplans. Das bietet nicht nur Planungssicherheit, sondern auch ein starkes Netzwerk vor Ort.
→ Alle Infos zur Blockweiterbildung
Was du sonst noch wissen solltest
- Teilzeitweiterbildung ist möglich (mind. 50 % der regulären Arbeitszeit)
- Deine Fortschritte dokumentierst du im Logbuch bzw. eLogbuch
- Weiterbildungsinhalte, Richtzahlen und Zeiten müssen von der befugten Ärztin bzw. dem Arzt bestätigt werden
- Am Ende jeder Weiterbildungsphase erhältst du ein Zeugnis – nutze dafür das Musterzeugnis der LÄKT
Förderung für die ambulante Facharztweiterbildung
In der Facharztweiterbildung kann dein Weiterbilder von einer monatlichen Förderung profitieren, die er an dich weiterleiten kann. Damit sollen faire Vergütungen und attraktive Bedingungen in der ambulanten Medizin gesichert werden.
Überbrückung nach der Weiterbildung
Um die Zeit nach dem Abschluss der Facharztweiterbildung bis zur Entscheidung des Zulassungsausschusses zu überbrücken, können angehende Fachärztinnen und -ärzte als Praxisassistenz beschäftigt werden. Dies ist für bis zu 12 Monate möglich. Wichtig: Der Antrag für die Praxisassistenz wird von der Praxis gestellt, bei der du beschäftigt wirst.
In bestimmten Fällen können Ärztinnen und Ärzte für einen befristeten Zeitraum auch als Sicherstellungsassistenz eingestellt werden. Hierfür gelten bestimmte Voraussetzungen für den Praxisinhaber. Außerdem ist die Fachidentität zwischen Praxisinhaber und Sicherstellungsassistenz erforderlich.
Famulatur
Die Famulatur ist ein Praktikum und ein fester Bestandteil deines Medizinstudiums. Sie gibt dir die Möglichkeit, dein theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und Einblicke in die ärztliche Tätigkeit und Patientenversorgung in verschiedenen ärztlichen Tätigkeitsfeldern zu erlangen. Je nach Studienordnung absolvierst du sie in verschiedenen Fachbereichen, in der Regel zwischen dem 5. und 10. Semester.
Die Famulatur wird jeweils für die Dauer von einem Monat durchgeführt und kann stattfinden:
- in einer Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung oder in einer ärztlichen Praxis
- in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung
- in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung
- in einer der oben genannten oder einer anderen geeigneten Einrichtung, z. B. im öffentlichen Gesundheitswesen, sofern dort ärztliche Tätigkeiten ausgeübt werden.
Während des Praktikums bist du direkt in den Praxis- oder Klinikalltag eingebunden: Du begleitest Untersuchungen, lernst Abläufe kennen und kannst unter Anleitung ärztliche Tätigkeiten übernehmen.
Famulatur+
Das All-Inclusive Praktikum: mit Unterkunft und Local Life! Du möchtest die ambulante Medizin in Thüringen hautnah erleben? Unser Famulaturprojekt bietet dir die Möglichkeit, für vier Wochen in einem Landkreis zu arbeiten, zu wohnen – und den Alltag vor Ort kennenzulernen.
Wir bieten dir ein Rundum-sorglos-Paket mit kostenfreier Unterkunft, Verpflegung und einem begleiteten Freizeitprogramm – inklusive Natur, Kultur & Austausch.
Förderung durch die Stiftung ambulante Versorgung
Thüringen (savth)
- Famulatur-Abschnitt in einer vertragsärztlichen Arztpraxis oder Einrichtung (haus- oder fachärztlicher Bereich) im Freistaat Thüringen
- Förderung von 250 € pro Monat, für maximal zwei ambulante Famulaturen
- Antrag muss vor Antritt der Famulatur gestellt werden
Fördermöglichkeiten
Ein Medizinstudium ist eine große Investition – sowohl zeitlich als auch finanziell. In Thüringen gibt es zahlreiche Förderprogramme, die dich auf deinem Weg unterstützen. Ob finanzielle Unterstützung während des Studiums, Zuschüsse für Famulaturen und Blockpraktika oder Förderung für dein Praktisches Jahr – hier findest du alle relevanten Angebote auf einen Blick.
Förderung durch die Stiftung ambulante Versorgung Thüringen (savth)
Die savth unterstützt Medizinstudierende, die ihre praktischen Ausbildungsabschnitte in Thüringen absolvieren möchten:
Famulaturen in einer vertragsärztlichen Praxis oder Einrichtung (haus- oder fachärztlich)
Förderung: 250 € pro Monat, für maximal zwei ambulante Famulaturen
Keine Förderung für Kliniken, Notaufnahmen oder Privatpraxen
Blockpraktikum in einer allgemeinmedizinischen Lehrpraxis im ländlichen Raum
Förderung zwischen 150 € und 250 €, abhängig von der Entfernung zur Lehrpraxis
Zusätzlich 50 € für Übernachtungskosten, in bestimmten Orten werden diese komplett übernommen
Praktisches Jahr (PJ) – allgemeinmedizinisches Wahl-Tertial im ländlichen Raum
Förderung: 250 € pro Monat, für bis zu 16 Wochen
Gilt für allgemeinmedizinische Praxen in Städten/Gemeinden mit weniger als 50.000 Einwohnern
- Zur Förderung
Kommunale Förderungen
Weitere Fördermöglichkeiten für Medizinstudierende
Neben den oben genannten Programmen gibt es deutschlandweite und hochschulspezifische Stipendien sowie finanzielle Unterstützungen, die ebenfalls infrage kommen können. Es lohnt sich, frühzeitig zu prüfen, welche Programme für dich in Frage kommen.
Tipp: Informiere dich bei deiner Hochschule oder direkt bei den Kommunen über aktuelle Fördermöglichkeiten. Manche Programme haben begrenzte Plätze oder spezielle Bewerbungsfristen.
Praktisches Jahr (PJ)
Das Praktische Jahr (PJ) ist der letzte Abschnitt deines Medizinstudiums und bereitet dich intensiv auf deine ärztliche Tätigkeit vor. Es beginnt nach dem erfolgreichen Bestehen des zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung und erstreckt sich über drei Tertiale à 16 Wochen. In dieser Zeit arbeitest du unter Anleitung erfahrener Ärztinnen und Ärzte und übernimmst eigenständig ärztliche Aufgaben.
Dein Praktisches Jahr an der HMU Erfurt
An der HMU Erfurt absolvierst du dein PJ entweder am Helios Klinikum Erfurt oder in anderen zugelassenen Kliniken. Die drei PJ-Tertiale umfassen:
- Innere Medizin
- Chirurgie
- Ein Wahlfach nach eigener Präferenz
Die HMU bietet zudem ein PJ-Begleitprogramm und ein Mentoringprogramm, das dich durch strukturierte Praxisausbildung und interdisziplinäre Zusammenarbeit optimal auf die 3. Ärztliche Prüfung vorbereitet. Diese mündlich-praktische Prüfung findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt und markiert den Abschluss deines Studiums. Danach kannst du deine Approbation beantragen.
Mehr Informationen findest du in der HMU-Informationsbroschüre.
Dein Praktisches Jahr am UKJ Jena
Am Universitätsklinikum Jena (UKJ) hast du ebenfalls die Möglichkeit, dein PJ in verschiedenen Fachbereichen zu absolvieren. Das Studiendekanat der Medizinischen Fakultät informiert ausführlich über:
- Pflicht- und Wahltertiale
- Anmeldeformalitäten
- Das strukturierte Ausbildungsangebot „PJPlus“
- Lernziele, Inhalte und Ansprechpersonen für jede PJ-Einrichtung
Detaillierte Informationen findest du auf der UKJ-Webseite zum Praktischen Jahr.
Förderung durch die Stiftung ambulante Versorgung Thüringen (savth)
- Praktisches Jahr (PJ) – allgemeinmedizinisches Wahl-Tertial im ländlichen Raum
Förderung: 250 € pro Monat, für bis zu 16 Wochen
Gilt für allgemeinmedizinische Praxen in Städten/Gemeinden mit weniger als 50.000 Einwohnern
- Zur Förderung
Studienaufbau und -ablauf
Humanmedizin in Thüringen
Du möchtest Medizin studieren und suchst den passenden Weg für dich? In Thüringen kannst du zwischen zwei Hochschulen wählen: der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Universitätsklinikum Jena – UKJ) und der Health and Medical University (HMU) in Erfurt. Beide Studiengänge führen dich zum Staatsexamen und zur Approbation. Während Jena mit einem reformierten Regelstudiengang (JENOS) punktet, bietet die HMU ein praxisnahes und NC-freies Studium.
HMU Erfurt
Studienbeginn: 01. April / 01. Oktober
Studiendauer: 12 Semester + 3 Monate
Abschluss: Staatsexamen
Studiengebühren: 1.500 €/Monat (1.-10. Sem.), 300 €/Monat (PJ)
Besonderheiten: NC-freie Zulassung, praxisnah, private Hochschule
Bewerbung: Schriftliche Bewerbung + Auswahlverfahren
Neigungslinien: keine
UKJ Jena (JENOS)
Studienbeginn: 01. Oktober
Studiendauer: 12 Semester + 3 Monate
Abschluss: Staatsexamen
Studiengebühren: keine
Besonderheiten: Neigungsorientierte Wahlfächer ab dem 6. Semester
Bewerbung: Hochschulstart.de + Abiturnote/Boni
Neigungslinien: Ambulant-orientierte Medizin (AoM), Klinik-orientierte Medizin (KoM), Forschung-orientierte Medizin (FoM)
Insgesamt dauert das Studium sechs Jahre und drei Monate und gliedert sich in drei Studienabschnitte. Während des Studiums absolvierst du mehrere Famulaturen und Blockpraktika, um praktische Erfahrung zu sammeln und verschiedene Fachbereiche kennenzulernen. Der letzte Abschnitt deines Studiums ist das Praktische Jahr (PJ), in dem du dein Wissen direkt am Patienten anwendest.

Dein Studium an der HMU Erfurt
Die HMU bietet dir ein praxisnahes, NC-freies Medizinstudium in Kooperation mit dem Helios Klinikum Erfurt. Hier lernst du interdisziplinär und entwickelst frühzeitig praktische Kompetenzen für deine spätere ärztliche Tätigkeit.
Dein Weg durchs Studium:
- Erster Studienabschnitt (1.-4. Semester)
- Grundlagenfächer (z. B. Anatomie, Biochemie, Physiologie)
- Praktische Einsätze & Simulationstraining
- Zweiter Studienabschnitt (5.-10. Semester)
- Klinische Fächer und Vertiefungen
- Famulaturen und praxisnahe Module
- Praktisches Jahr (11. & 12. Semester)
- Drei Tertiale in Innerer Medizin, Chirurgie und Wahlfach
Mehr Informationen: HMU Erfurt
Dein Studium am UKJ Jena (JENOS)
Der Jenaer Neigungsorientierte Studiengang (JENOS) verbindet den klassischen Regelstudiengang mit individuellen Schwerpunktsetzungen. Ab dem 6. Semester kannst du zwischen drei Neigungslinien wählen:
- Klinik-orientierte Medizin (KoM) – Vorbereitung auf eine klinische Karriere
- Ambulant-orientierte Medizin (AoM) – Fokus auf Praxistätigkeit und Versorgung
- Forschung-orientierte Medizin (FoM) – Möglichkeit zur parallelen wissenschaftlichen Qualifikation (z. B. Master in Molekularer Medizin)
Dein Studienverlauf:
- Erster Studienabschnitt (1.-4. Semester)
- Grundlagenwissenschaften und erste Berufsfelderkundung
- Einführung in die Klinische Medizin
- Zweiter Studienabschnitt (5.-10. Semester)
- Klinische Fächer und Vertiefungen
- Wahlpflichtfächer je nach Neigungslinie
- Praktisches Jahr (11. & 12. Semester)
- Drei Tertiale in Innerer Medizin, Chirurgie und Wahlfach
Zusätzlich profitierst du von praxisorientiertem Unterricht in Kleingruppen und innovativen Prüfungsformaten.
Mehr Informationen: Medizinstudium am UKJ
Praktische Phasen
Deine ärztliche Ausbildung ist in der Approbationsordnung für Ärzte und der Studienordnung deiner Universität geregelt. Sie dauert insgesamt sechs Jahre und drei Monate und umfasst mehrere praktische Ausbildungsphasen:
- Erste Hilfe-Ausbildung (vor dem 1. Staatsexamen nachzuweisen): Ein verpflichtender Kurs, um grundlegende Notfallmaßnahmen zu erlernen.
- Krankenpflegedienst (drei Monate vor dem 1. Staatsexamen): Ein praktischer Einsatz im Krankenhaus, der dir erste Erfahrungen in der Patientenversorgung vermittelt.
- Blockpraktikum (zwischen dem 5. und 10. Semester): Eine praxisnahe Ergänzung zu den theoretischen Inhalten. An der HMU Erfurt absolvierst du es in fünf verschiedenen Fachbereichen, am UKJ Jena in der Inneren Medizin.
- Famulatur (vor dem 2. Staatsexamen): Vier Monate praktische Erfahrung in verschiedenen Bereichen, darunter eine ambulante und eine hausärztliche Famulatur.
- Praktisches Jahr (PJ) (letztes Studienjahr): Drei Tertiale à 16 Wochen in Innerer Medizin, Chirurgie und einem Wahlfach, entweder in einer Klinik oder einer Lehrpraxis.
Wichtige Anlaufstellen für deine Ausbildung
- Famulatur: Einen passenden Famulaturplatz in einer hausärztlichen Praxis findest du bundesweit auf der DEGAM-Famulaturbörse.
- Blockpraktikum: Die Anmeldung für einen Blockpraktikumsplatz in Thüringen läuft über das Einschreibesystem deiner Universität.
- Praktisches Jahr: Für das PJ kannst du dich bundesweit über das PJ-Portal anmelden
- Infos rund um Studium & Karriere: Auf lass-dich-nieder.de findest du alles zu Studium, Facharztweiterbildung, Berufseinstieg und Förderungen – plus spannende Einblicke in den Praxisalltag von Haus- und Fachärztinnen und -ärzten.
Suchen und Finden
Deine Ansprechpartner im Medizinstudium
Allgemeine Beratung für Erfurt und Jena
Julia Mayer
ärztescout THÜRINGEN
Telefon: 0160 7817212
E-Mail: kontakt@plan-ambulant.de
Förderung
Monja Schenke
Telefon: 03643 559-290
E-Mail: info@savth.de